Einzigartig und praxisbewährt: Dr. Grams‘ Schüßler-Kombipräparate bei Triefnase und tränenden Augen
Die ersten Pollinosis-Patienten klagen bereits ab Anfang Februar über ihr Leid und bis zum beginnenden Frühling nimmt die Zahl der Heuschnupfengeplagten permanent zu und in die Praxis kommen Menschen, die auf Haselnuss-, Birken-, Erlen- und Eschenpollen reagieren. Sie alle leiden unter den lästigen Symptomen wie einem wässrigen Fließschnupfen, brennenden und tränenden Augen, Juckreiz und Kopfschmerzen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihren Pollinosis-Patienten schnell und effektiv helfen können.
Während die Schulmedizin bei Schleimhautallergien immer noch auf Antihistaminika/Antiallergika setzt, sieht die Naturheilkunde das seit jeher anders. Antihistaminika dämmen zwar die allergischen und Histamin vermittelten Reaktionen ein, können aber zu Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Mundtrockenheit führen. Im besten Fall verschwinden die Heuschnupfensymptome – aber damit ist die Erkrankung nicht ausgeheilt – im nächsten Jahr tritt die Problematik erneut und oft intensiver auf. Die Bicomplexe stellen eine bewährte Antihistaminika Alternative dar und wenn es nicht anders geht, sind sie auch als „Add-on“ sehr hilfreich.
Bicomplexe: Aus der Praxis für die Praxis
Dr. med. Konrad Grams (1878-1947) war ein begeisterter Anhänger der Schüßlerschen Biochemie und bewunderte den Altmeister Dr. Schüßler für seine geniale Entdeckung. Anders als Schüßler hatte er keine Hemmungen, bei verschiedenen Pathologien seiner Patienten auch mehrere Salze gleichzeitig zu verordnen. Schnell musste er aber feststellen, dass dabei die Compliance seiner Patienten nicht die beste war. Im Laufe der Jahre tüftelte er schließlich Organ- und krankheitsspezifische Kombinationen von Schüßler-Salzen aus und so entstanden seine 30 Bicomplexe. Die Erfolge in der Praxis und die wieder gewonnene Mitarbeit seiner Patienten gaben ihm Recht, dass er auf dem richtigen Weg war. Mit der Entwicklung der Bicomplexe hatte Grams etwas längst Notwendiges getan, um seinen Patienten mit wenigen Mittel rasch zu helfen.
Anfangs ließ Dr. Grams die Bicomplexe selbst herstellen und gab sie an seine Patienten ab. Später übernahm das JSO-Werk in Regensburg (heute in Ettlingen) die Herstellung und den Vertrieb. Seit 2020 werden die Bicomplexe von der Firma DHU hergestellt und vertrieben.
Das Schleimhautmittel bei Pollinosis
Die Wirkung der Bicomplexe lässt sich an einem Beispiel anschaulich darstellen. Nehmen wir zum Beispiel den bei Pollinosis passenden DHU Bicomplex 21 (das Schleimhautmittel): Er ist zusammengesetzt aus den Schüßler-Salzen Nr. 4 Kalium chloratum D6 (für die Schleimhäute und gegen Entzündungen), Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 (ebenfalls bei Entzündungen der Schleimhäute, vor allem chronische Beschwerden und für die Unterstützung von Reparaturprozessen an Epithelgewebe und Epidermis), Nr. 8 Natrium chloratum D6 (gegen wässrigen Fließschnupfen, auch trockenen Schleimhäuten), Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 (für die Ausscheidung und Entgiftung von belastenden Stoffen im Körper) und die Nr. 11 Silicea D12 (wirkt zum Beispiel stimulierend auf die körpereigene Abwehr und stärkt die Haut).
Einen weiteren Bicomplex verordne ich in der Praxis, wenn die Beschwerden chronisch und hartnäckig sind – und zwar den DHU Bicomplex 28. Bei diesem Komplexmittel handelt es sich um das biochemische Lymphmittel. Sie können beide Bicomplexe im Wechsel verordnen. Bei akuten Beschwerden empfehle ich eine Dosierung von drei- bis viermal zwei Tabletten, die der Patient im Mund zergehen lässt. Bessern sich die Beschwerden, wird die Einnahme reduziert – zum Beispiel bis zur gänzlichen Besserung zweimal ein- bis zwei Tabletten.
Für Ihre Patienten: Viel frisches Obst und Quercetin
Um die Heuschnupfen-Symptome abzumildern, ist es wichtig, das Immunsystem mit vitalstoffreicher Vollwertkost zu stärken: Viel frisches Obst, Salate und Gemüse sind jetzt besonders wichtig. Auch das Trinken von Wasser kann helfen: Es trägt dazu bei, dass die Schleimhäute stärker befeuchtet werden, dadurch können Pollen sich nicht so leicht anhaften.
Außerdem gibt es Lebensmittel, die natürliches Estriol (das Schleimhauthormon) enthalten und die Schleimhäute stärken. Dazu zählen Sahne, Crème Fraîche, Butter, Mozzarella und Leinöl. Andere Lebensmittel wiederum enthalten Quercetin – das ist ein natürliches Antihistamikum, es verhindert die Freisetzung von Histamin, welches für die allergischen Symptome verantwortlich ist. Besonders reich an Quercetin sind Äpfel, rote Weintrauben, rote Zwiebeln, Buchweizen Kapern und Liebstöckl. Empfehlen Sie Ihren Patientinnen und Patienten, schon zwei bis vier Wochen vor der Heuschnupfenproblematik mit dem Verzehr dieser Lebensmittel zu beginnen, dann lassen sich die Beschwerden deutlich einschränken.
Und was die lästigen Augensymptome betrifft: Ich selbst bin ein großer Verfechter der Gencydo 0,1% Augentropfen Weleda. Sie haben sich in meiner Praxis in über 30 Jahren stets bei trockenen, juckenden, brennenden und entzündeten Konjunktiven bewährt.
